Aufnäher Schweiz Japan

Aufnäher, Patches und Abzeichen

In der Mode kommen Stickereien in Form von Aufnähern oder gewobene Label zum Einsatz. Praktisch jede Marke veredelt ihre Kleider damit. Erst dank dem Aufnäher ist die Marke am Kleidungstück sichtbar. Das Gleiche gilt für Unternehmungen und Vereinen – auch dort ist Identifikation durch eine Stickerei an der Bekleidung sinnvoll.
Die Stickmaschinen der Firma Baldoni ermöglichen eine detailgenaue Umsetzung von gewünschten Motiven, Verzierungen, Logos oder Wappen.

Hochwertige bestickte Aufnäher

Die Patches haben eine lange Tradition. Die dienstlichen Rangordnungen werden seit Jahrhunderten so übersichtlich dargestellt.
Gestickte Aufnäher, Patches oder Abzeichen können je nach Organisation oder Gruppe unterschiedliche Bedeutungen aufweisen. Hochwertige bestickte Textilabzeichen verdeutlichen die Zusammengehörigkeit zu einer Gruppe, symbolisieren das Gemeinschaftsgefühl, stellen ein Zeichen der „Corporate Identity“ dar. Sie können besondere Ehrungen bezeugen oder signalisieren die Position eines Funktionsträgers. Individuell hergestellte Textilabzeichen werden als „Custom Patches“ bezeichnet. In der Mitte von Jackenrückenseiten angebrachte Aufnäher werden „Backpatches“ genannt.

Vielfältiges Angebot

Textilabzeichen zum Beispiel für Vereine, Firmen und Agenturen können Sie bei in runder, ovaler oder rechteckiger Form bestellen, aber auch mit unregelmäßigen Umrissen sticken lassen. Namensschilder, Wappen, Abzeichen und andere Patches werden professionell in allen Farben und Größen gewebt oder gestickt. Hervorzuheben sind unseren speziellen gold und silberfarbenen Metallgarne. Damit werden besonders auffällige Effekte erzeugt. Klett- oder eine Bügelfläche können wir auf Ihren Wunsch auf der Rückseite anbringen. Wir verwenden hochwertige Polyestergarne, daruch sind die Aufnäher beständig, edel, farb – und chlorecht. So gewährleisten sie ein prägnantes und vorteilhaftes Erscheinungsbild Ihres Logos oder eines anderen Wunschmotivs. Baldoni stellt Ihnen eine große Produktvielfalt insbesondere von direkt bestickten Textilien und Sonderanfertigungen zur Auswahl. Die Aufnäher können wir entweder für Sie an verschiedenen Stellen aufnähen oder Sie können die Embleme natürlich auch selbst aufnähen. Ausserdem können unsere bestickten Aufnäher und Abzeichen bis zu 95° gewaschen werden. Lassen Sie sich von Baldoni beraten. Eine Musteranfertigung ist für uns selbstverständlich.

Schweizer Stickerei „à l’Asie“, Ende 19. Jh. Foto: Linus Rieser

St. Gallen Stickereien – Die Region mit langen textilen Traditionen

Bild: Linus Rieser, Schweizer Stickerei „à l’Asie“, Ende 19. Jh.

Der Import des Exotischen

St. Galler Kaufleute reisten im Jahr 1859 nach Ostasien mit dem Ziel, neue Absatzmärkte in der Textilbranche zu erschliessen. Daraus entwickelte sich ein reger Kulturaustausch zwischen Japan, China und der Schweiz. Es war der Anfang des Asienfiebers in der Textilbranche – ein Thema, das damals wie heute bewegt.

Die aktuelle Ausstellung “ Kirschblüte und Edelweiss” im Textilmueseum St. Gallen (noch bis am 30. Dezember 2014) zeigt das Aufeindertreffen hochentwickelter Textilregionen, die von unterschiedlichen künstlerischen Traditionen geprägt sind. Die Ausstellung ist inspirierend und entführt Sie als Besucher in die spannungs– und folgenreiche Entwicklung der Textilbranche.

China, Japan und die Schweiz, drei Regionen mit langen textilen Traditionen, treten in Kirschblüte & Edelweiss in einen Dialog. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schweizer Textilentwerfer auf die opulenten Gewebe und Stickereien aus China und Japan reagieren, die seit 1870 im Westen Furore machen. Die Ausstellung eröffnet mit der Präsentation der handgestickten und gewebten Textilien Asiens aus der Kollektion des Textilmuseums St. Gallen, denen die Schweizer Maschinenstickerei um 1900 gegenüber gestellt wird. Es folgen der japanische katagami-Druck sowie der Glarner Rotdruck als schweizerisches Pendant. Im Anschluss widmet sich die Ausstellung der Frage, wie die Impulse aus Asien ab 1900 das Schweizer Textildesign bis heute beeinflussen. Hinterfragt werden unter anderem die gängigen Klischees, denen nicht nur die Schweizer, sondern auch die Japaner anhängen. Deren Schweiz – Bild findet nach wie vor ihren Ausdruck in den „Japankollektionen“ der Schweizer Textilproduzenten, die zum Abschluss der Ausstellung aktuellen asiatischen Modetrends, insbesondere dem von der Jugend Tokios gepflegten „Harajuku Style“ gegenübergestellt werden, der einen freien und kreativen Mix von Moden und Kulturen propagiert und somit eine zeitgemässe Antwort auf einen globalen Kulturtransfer darstellt, der schon um 1900 wirkte.

Asienfieber und „Wow“ – Effekt

Das Textilmuseum St. Gallen verdankt seine umfangreiche Asiatika-Sammlung dem Asienfieber, dem der Westen spätestens seit der Wiener Weltausstellung 1873, an der erstmals auch Japan teilnimmt, erliegt. Mode und Raumausstattung verlangen nach Stickereien und Gewebe im Stile Asiens, die die Schweizer Textilindustrie prompt liefert. In kurzer Zeit legen Textilproduzenten Ende des 19. Jahrhunderts Sammlungen asiatischer Textilmuster, Holzschnitte und Entwurfs zeichnungen an, die ihre eigenen Entwerfer zu Dessins à l’Asie inspirieren. Eine Auswahl japanischer und chinesischer Stickereien und Gewebe aus diesen Sammlungen bildet den Auftakt der Ausstellung. Neben zahlreichen Musterstücken, Wandbehängen und Kleidungsfragmenten wie Ärmelbändern sind buddhistische Textilien wie Priestermäntel und Altardecken zu sehen. Als „in Vergessenheit geratenen Schatz“ bezeichnet Michèle Grieder die Exponate. Die Zürcher Kunsthistorikerin, spezialisiert auf ostasiatische Textilien, beschäftigte sich im Vorfeld der Ausstellung ein Jahr lang mit den Objekten, die 100 Jahre im Depot des Museums ruhten. Als Vorlagen- und Mustersammlung weist die Sammlung einen ganz eigenen Charakter auf – „voller Überraschungen“, hält Grieder fest. Die Textildesignerin Annina Weber spricht von einem „Wow“ – Effekt, den diese exotischen Stücke bei den Entwerfern am Ende des 19. Jahrhunderts ausgelöst haben müssen. Der Schwung und die Farbigkeit der Darstellung sowie der für Europäer ungewohnte Blick auf die Natur führen zu einem nachhaltigen Wandel im Schweizer Textildesign. Geschickte Entwerfer adaptieren die japanischen und chinesischen Motive für die maschinelle Produktion. Schweizer Weber und Sticker beliefern den Weltmarkt mit „Asiatischem“. Auch an „ urtypisch“ Schweizerischem wie dem Edelweiss geht der asiatische Impuls nicht spurlos vorüber: Neben den neuen Motiven zieht auch ein neuer Schwung in die Darstellung altbekannter Formen ein, der sich bis heute in Schweizer Textilien nachweisen lässt.

Profanes Werkzeug – begehrtes Sammlerobjekt

Einen eigenen Raum widmet Kirschblüte & Edelweiss den katagami-Druckschablonen. Sie dienen der Herstellung hochwertiger Seiden – und Baumwolldruckstoffe, sogenannter katazome. Es handelt sich also um japanische Textildruckwerkzeuge vergleichbar den Holzmodeln, die für den Glarner Druck verwendet wurden. In Europa sind diese filigranen Gebilde aus Maulbeerbaumrinde und Seide um 1900 jedoch wegen ihrer aussergewöhnlichen ästhetischen Qualität als Kunstwerke begehrt. Japanische Händler verkaufen Tausende davon an europäische Sammler. Das Textilmuseum St. Gallen besitzt mit über 500 Exemplaren die grösste katagami-Sammlung in der Schweiz, die zum ersten Mal auszugsweise öffentlich zu sehen sein wird. Ergänzt wird die Präsentation von 100 Schablonen durch katazome-Kimonos und Holzschnitten, die Kimono-Entwürfe zeigen.

Exotischer Luxus „Made in Switzerland“

„Made in Switzerland“ und Textilien stehen vor allem in Japan, zunehmend aber auch in China für westlichen, also exotischen Luxus. Gediegen und elegant – damit verbinden diese Kunden das Schweizer Textildesign. Ein Klischee, das die Schweizer Textilproduzenten seit mehr als 50 Jahren mit speziellen „Japankollektionen“ gerne bedienen. So entsteht ein eigenwilliger Stil mit feinen Blümchen, kleinen Punkten und gedeckten Farben, der seine Essenz weitgehend aus dem westlichen Modegeschmack des 20. Jahrhunderts zieht. Die hierzulande kaum bekannten Textilienbedienen die Vorstellungen und Wünsche der asiatischen Kundschaft, der das Bild einer lieblich-romantischen Schweiz vermittelt wird.

Der Traum von der Ferne

Das Luzerner Szenographen -Team Bernhard Duss und Marcel Glanzmann sahen sich vor derschwierigen Aufgabe, die Verkreuzungen zwischen Ostasien und Schweiz visuell wiederzugeben. Ein Horizont in Degradé-Schattierungen von rot, blau und gelb bildet das durchgehende szenographische Element. „Er steht als Verbindung zwischen dem Abendland und dem Land deraufgehenden Sonne und nimmt so Bezug auf die wechselseitigen Sehnsüchte nach dem jeweilsAnderen, den Blick über den Horizont hinaus hin zum Exotischen“, erläutern die Szenographen ihrKonzept. „So durchschreitet der Besucher von Raum zu Raum verschiedene Landschaften, die mit ihren Schätzen von sich erzählen und uns von der Ferne träumen lassen.“

Warum in St. Gallen?

Diese Frage hörte Michaela Reichel, Leiterin des Ausstellungsteams, im Vorfeld der Ausstellung häufig. Für sie ist die Antwort eindeutig: Die Ostschweizer Textilindustrie nahm eine Vorreiterrolle ein, als es im 19. Jahrhundert darum ging, Kontakte zu China und Japan zu knüpfen. Bereits 1858/59, Jahre,bevor die offiziellen Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan aufgenommenwurden, schickte das Kaufmännische Directorium St. Gallen gemeinsam mit der Uhrenindustrie Neuenburg einen Abgesandten, Rudolf Lindau, nach China und Japan, um das Potential der dortigen Märkte zu sondieren. Die Zürcher Seidenhändler  interessierten sich hingegen wegen des Rohstoffes Seide frühzeitig für die Region. „Ausserdem war der Einfluss auf die Textilentwerfer gewaltig“, meint sie. „Wo also eine Ausstellung über die Wechselwirkungen zwischen Ostasien undder Schweiz, wenn nicht im Textilmuseum St. Gallen?“

Ein internationales Wissenschaftlerteam um Hans Bjarne Thomsen, Professor für Kunstgeschichte Ostasiens an der Universität Zürich, beschäftigte sich eingehend mit der Asiatika Sammlung des Textilmuseums. Ihre Forschungsarbeiten über Musterbücher, katagami und Entwurfszeichnungen finden sich gemeinsam mit Beiträgen zur Geschichte im Begleitband zur Ausstellung. Hans Bjarne Thomsen sieht in der Ausstellung eine Hommage an „sehr unterschiedliche Kulturen,an das Aufeinandertreffen von Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlich er Traditionen, die dennoch interessiert waren, wechselseitige Zusammenhänge mit unterschiedlichen Mitteln zu erkunden“.

Projektidee und Konzept: Michael Fehr, Michaela Reichel, Hans B. Thomsen
Szenographie: Bernhard Duss, Marcel Glanzmann

Zwar nicht japanisch oder chinesisch geprägt, aber aus einem grossen textilen Angebot können Sie sich bei Baldoni inspirieren lassen. Stöbern Sie in unseren Katalogen und veredeln Sie die Produkte mit einem individuellen Look. Lassen Sie T-Shirts, Hemden, Schürzen oder Jacken mit ihrem Logo oder Namen besticken oder bedrucken. Verschenken Sie Fleecdecken, Taschen oder Mützen mit einer gewünschten Stickerei.

Fleecedecken_grau

Der besondere Stoff für die Fleecedecke

Fleece – Der besondere Stoff

Wussten Sie, dass Fleece aus recycelten PET-Flaschen hergestellt wird? Der Stoff mit der samtigen Oberfläche ist gerade mal 35 Jahre alt und wurde in den USA erfunden. Der Faserpelz, so heisst er auf deutsch, wird hauptsächlich für wärmende Funktionsbekleidung im Outdoorbereich wie Jacken, Hosen, Mützen und Handschuhe aber auch für Decken verwendet.

Die Fleecedecke als ideales Geschenk

Die hochwertige Fleecedecke von uns lässt sich individuell mit ihrem Logo oder Namen besticken und ist eine ideale Lösung für Ihre Gäste, die noch auf der Terrasse die Herbstsonne geniessen möchten. Im Wellnessbereich erfreuen die Fleecedecken jeden Besucher im Ruhebereich und sind optimal, da Fleece eine wasserabweisende Oberfläche besitzt. Bestickte Fleecdecken eignen sich ausserdem bestens als Geschenk für Ihre Kunden. Weitere Informationen und die Farbenauswahl finden Sie auf unserer Seite Fleecedecken

Die Fleece-Eigenschaften

Fleece isoliert besonders gut und ist trotzdem leicht. Der Stoff ist knitterfrei und elastisch sowie angenehm weich auf der Haut. Unsere Fleecedecke können sie problemlos in der Waschmaschine reinigen. Bestickt, gelasert oder lieber mit einem Aufnäher? Lassen Sie sich unter der Nummer 071 290 09 40 beraten und wählen Sie eine Farbe aus. Wir wünschen Ihnen eine gemütliche Herbstzeit.

Poloshirts besticken

Poloshirts besticken bei Baldoni GmbH

Lassen Sie Ihre Poloshirts besticken

Kreieren Sie Ihre eigenen Poloshirts und zeigen Sie so Individualität. Wir von der Baldoni besticken oder bedrucken Poloshirts – und zwar nicht nur auf der Vorderseite, sondern auch auf dem Rücken oder auf den Ärmeln! Unkompliziert, kompetent und zu fairen Preisen.

Stil zeigen mit selbst gestalteten Poloshirts

Ein stilvolles Poloshirt muss nicht immer von Nike, Tommy Hilfiger oder Ralph Lauren sein. Unsere Poloshirts können individuell gestaltet werden, so dass Ihr Polo Shirt Ihren Wünschen entspricht. Gerne beraten wir Sie unter der  Tel. Nr. 071 290 09 40.

Poloshirts besticken bei Baldoni – Sie haben die Wahl

Bei Baldoni haben Sie verschiedene Poloshirts zur Auswahl. Gerne beraten wir Sie oder lassen Sie sich von den Polos in den Katalogen inspirieren.

Poloshirts und das Besondere bei Baldoni

Wir legen grossen Wert auf gute Qualität bei unseren Produkten und Stickereien. Das Poloshirt ist ein hochwertiges Kleidungsstück, das sich gut zum Tragen in der Freizeit oder als Berufskleidungsstück eignet. Es ist deshalb besonders wichtig, dass die Materialien qualitativ hochwertig und strapazierfähig sind.

Ein weiteres Plus ist unsere große Auswahl. Bei Baldoni finden Sie nicht nur Poloshirts, Sie können bei uns auch Frottee, Schürzen, Caps, Pullover besticken oder bedrucken lassen und zwischen vielen Farben und Ausführungen wählen. Stöbern Sie auf unserer Homepage und lassen Sie sich inspirieren!